Podcast-Deutschlandfunk

Aus Religion und Gesellschaft - Deutschlandfunk

Vom Leben und Verschwinden der Parsen - Also starb Zarathustra? (Mi, 06 Dez 2017)
Zoroastrier tragen anlässlich des mittwinterlichen Sadeh-Fests Fackeln durch das iranische Shahriyar. Feuer gilt in der Religion als Medium der Götterverehrung.   (imago stock&people)Eine uralte Religion, gegründet von Zarathustra, lebt weiter. Etwa in Indien, wo die 60.000 Zoroastrier als Parsen bezeichnet werden. Sie sind aus Persien geflohen, als der Islam sich breit machte. Heute sind Parsen erfolgreich. Queen-Sänger Freddie Mercury war auch einer. Doch sterben sie aus?
Von Margarete Blümel www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 14.06.2018 21:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Reproduktionsmedizin - Das Kinderwunsch-Land (Mi, 29 Nov 2017)
Das Kind - gezeugt durch künstliche Befruchtung - ist deutsch, die tschechische Eizellenspenderin bleibt anonym (picture-alliance / dpa / Martin Sterba)In der Reproduktionsmedizin ist in Tschechien vieles erlaubt, was in Deutschland aus ethischen Gründen verboten ist - zum Beispiel die Eizellspende. Viele Paare aus Deutschland nutzen die Angebote der Kliniken in Prag, Karlsbad und Brünn. Für Ulrike und ihren Mann war das eine schwierige Entscheidung. "Ein krasser Schritt", sagen sie.
Von Kilian Kirchgeßner www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 07.06.2018 21:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Angst in der Moderne - "Entlang einer bodenlosen Tiefe" (Mi, 22 Nov 2017)
"Der Schrei" von Edvard Munch, 1893. (imago / United Archives International)"Der Schrei" von Edvard Munch ist das Bild über die Angst schlechthin. Der Künstler suchte Halt in der Religion, fand ihn aber nicht. Und so begleitete den 1863 geborenen Norweger die Lebensangst, seit er denken konnte. Sein Leben und sein Werk spiegeln das Grundgefühl der Moderne.
Von Astrid Nettling www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 31.05.2018 21:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Kaddisch - Gott loben im schrecklichsten Moment (Mi, 15 Nov 2017)
Gedenksteine auf einem Grabstein auf dem jüdischen Friedhof Weißensee, aufgenommen am 22.07.2014.  (picture alliance / dpa / Matthias Tödt)Das jüdische Totengebet ist tieftraurig und hymnisch zugleich. Dichter und Musiker hat es inspiriert, oft zu einer Anklage Gottes. Leonard Bernstein und Leonard Cohen, Imre Kertész' und Allen Ginsberg haben aus dem Kaddisch Kunst gemacht.
Von Gerald Beyrodt www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 24.05.2018 21:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Der Satiriker und Religionskritiker Kurt Tucholsky - Kopf ab zum Gebet (Mi, 08 Nov 2017)
Kurt Tucholsky (picture alliance / dpa)Kurt Tucholsky will "mit der Schreibmaschine Dummheit, Krieg und Nazis bekämpfen“ und schlägt dabei auch auf die Kirchen ein. Dass sein Engagement wirkungslos bleibt, führt ihn in die Einsamkeit. Spiegelt sich in seinen existenziellen Grübeleien eine religiöse Sehnsucht?
Von Burkhard Reinartz www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 17.05.2018 21:10 Direkter Link zur Audiodatei
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100 Jahre Balfour Declaration - Vom Traum einer jüdischen Nation (Mi, 01 Nov 2017)
Arthur Balfour, der ehemalige britische Premierminister, und Chaim Weizmann, der zukünftige erste Präsident Israels bei einem Besuch in Tel Aviv im Jahre 1925 (AFP / GPO)Am 2. November 1917 schrieb der britische Außenminister Arthur James Balfour in einem Brief: "Die Regierung seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina." Wie viel Religion steckt in der Nation und umgekehrt? Die Frage ist für Israel heute brisant.
Von Carsten Dippel www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 10.05.2018 21:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Evangelischer Kunstdienst im Dienst der Nazis - Goebbels' willige Helfer (Mi, 25 Okt 2017)
Der nationalsozialistische Führer Adolf Hitler (r) und der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels (M), besuchen 1937 die Ausstellung "Entartete Kunst" im Münchner Haus der Kunst. Während des Dritten Reiches wurden auf der Grundlage der Rassentheorie unzählige moderne Kunstwerke von den Nationalsozialisten als "artfremd", bzw. "entartet" angesehen und beschlagnahmt oder zerstört. Eine Auswahl der Werke wurde 1937 in München ausgestellt. (picture-alliance / dpa / Ullstein)Die Nationalsozialisten diffamierten, was ihnen nicht passte: auch Künstler. Ihre Kunstwerke wurden, wenn "entartet", aus Museen entfernt. Auch um damit Geld zu machen. Dabei half der "Evangelische Kunstdienst". Die Kunstdiener bereicherten sich nicht - aber sie kooperierten mit Goebbels.
Von Thomas Klatt www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 03.05.2018 20:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Protestanten in Palästina - Ein "neues Volk Gottes"? (Mi, 18 Okt 2017)
Hinweisschilder zur Siedlung Waldheim, gegründet von der deutschen-evangelsichen Gemeinde Haifa (Deutschlandradio / Wolfram Nagel)Für Luther und Calvin spielte das heilige Land nur eine spirituelle Rolle, es galt als unerreichbar. Rund 300 Jahre später wollten Protestanten Anteil an den heiligen Stätten des Christentums haben. So geriet Palästina in den Blick der pietistischen Erweckungsbewegung. Die Spuren sind bis heute sichtbar.
Von Wolfram Nagel www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 26.04.2018 20:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Die Wurzeln des Reformators - Luther und die Mystik (Mi, 11 Okt 2017)
Erfurter Lutherdenkmal (imago / Klaus Martin Höfer / Grafik / Deutschlandradio)Alle hundert Jahre entsteht ein neues Bild des Reformators, immer wenn Martin Luther bejubelt wird. War er ganz Kind der Neuzeit - oder aber verankert im mittelalterlichen Denken, vor allem in der Mystik? Luther und Mystik - ein lange nicht beachtetes Thema, nun von Forschern neu entdeckt.
Von Corinna Mühlstedt www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 19.04.2018 20:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Judentum - Ein Kuppler vor dem Herrn (Mi, 04 Okt 2017)
Heiratsvermittler José Weber in seinem Büro in Frankfurt am Main. (Deutschlandradio / Tobias Kühn)Die Ehe hat im Judentum einen hohen Wert. Um bei der Partnersuche zu helfen, bieten in jüdischen Gemeinden seit Urzeiten Heiratsvermittler ihre Dienste an. Schadchan oder Schadchen werden sie genannt. José Weber ist einer von ihnen. Kuppeln sei eine schöne Sache, sagt er, auch in Zeiten von Dating-Apps. ..
Von Tobias Kühn www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 12.04.2018 20:10 Direkter Link zur Audiodatei
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50. Todestag des Theologen Friedrich Gogarten - Welt bleibt Welt, Gott bleibt Gott (Mi, 27 Sep 2017)
(picture alliance | dpa)Er war einer dieser ungewöhnlichen evangelischen Querdenker des 20. Jahrhunderts: der Theologe Friedrich Gogarten. Für ihn ist Säkularisierung nichts Böses, sondern ein Befreiungsprozess, bewirkt durch den christlichen Glauben.
Von Christian Pietscher www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 05.04.2018 20:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Reformation 500 - Luther auf Arabisch (Mi, 20 Sep 2017)
Blick auf die Al-Aksa-Moschee in Jerusalem. Sie gilt als drittwichtigste Moschee des Islams.  (dpa / Peer Grimm )Braucht der Islam eine Reformation? In Deutschland ist diese Frage en vogue, in der arabischen Welt aber sind die Thesen und ihre Folgen kaum bekannt. Mitri Raheb, Leiter eines Gemeindezentrums in Bethlehem, will das ändern. Er hofft auf Befreiung vom "Joch der Religion" durch das Nachdenken über Luther.
Von Martina Sabra www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 29.03.2018 20:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Der Ablass im Wandel der Zeiten - Mit Vollkasko ins Jenseits (Mi, 13 Sep 2017)
Darstellung des Fegefeuers in der römisch-katholischen Kathedrale Puebla, Mexiko (imago stock&people)Ablassbriefe gehörten untrennbar zur spätmittelalterlichen Arithmetik des Seelenheils. Sie waren eine gewinnbringende Investition: Sündenstrafen wurden erlassen. Dann wurde diese Praxis zu einem Sprengsatz. Denn am Ablasshandel entzündete sich der Flächenbrand der Reformation.
Von Kirsten Serup-Bilfeldt www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 22.03.2018 19:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Marokko - Des Königs neuer Glaube (Mi, 06 Sep 2017)
Mitglieder muslimischer Verbände in Marokko demonstrieren auf einer Kundgebung gegen religiösen Extremismus und Terrorismus. Ein Mann hält ein Foto von König Mohammed VI in den Händen. (imago / Pacific Press Agency)Mohammad VI. versucht, einen toleranten Islam zu verordnen. Er fördert den interreligiösen Dialog, Konversion wird nicht mehr mit dem Tode bestraft. Für diesen Kurs wird er im Ausland und von Vertretern anderer Religionen gelobt, die eigene Bevölkerung ist skeptisch.
Von Corinna Mühlstedt www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 15.03.2018 19:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Persischer Poet Fariduddin Attar - Weder Ketzer bin ich noch Muslim (Mi, 30 Aug 2017)
Ausschnitt aus dem Buchcover Attar - Das Buch der Leiden, C.H. Beck Verlag 2017 (C.H. Beck Verlag)Er gilt als der "islamische Hiob": der Mystiker und Poet Fariduddin Attar. Er lebte im 12. Jahrhundert in Persien. Seine Gedanken wirken bis heute aktuell. Der Zweifler und Skeptiker wendet sich mit seinen Geschichten immer wieder gegen Gewalt, Intoleranz und religiösen Dogmatismus.
Von Burkhard Reinartz www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 08.03.2018 19:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Reformation 500 - Von der Freiheit des Künstlermenschen (Mi, 23 Aug 2017)
Der "Mönch am Meer" und "Abtei im Eichwald" von Caspar David Friedrich aus dem Besitz der Alten Nationalgalerie. (imago / Wolf P. Prange )Allein die Schrift, dozierte Luther. Da hatte es das Bild schwer. Doch die Bilderfeindlichkeit ist nur eine Seite der Reformation. Die andere ist ihre befreiende Wirkung. Und die ist bis heute sichtbar.
Von Klaus Englert www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 01.03.2018 19:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Wölfe und Religionen - Der beste Feind des Menschen (Mi, 16 Aug 2017)
Ein Wolf blickt aus seinem Gehege im Wildpark Eekholt, Schleswig-Holstein, den Fotografen an. (dpa / picture alliance / Carsten Rehder)Der Wolf ist wie eine Glaubensfrage, die spaltet: Die einen lieben, andere fürchten ihn. Aber woher kommen unsere Ängste? Wie tief sind sie verwurzelt im kollektiven Gedächtnis? Der Wolf ist schon in der Bibel und in altnordischen Mythen ein Feind des Menschen - aber nicht nur das.
Von Christian Röther www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 22.02.2018 19:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Flüchtlinge in Italien - Die unbekannten Helden (Mi, 09 Aug 2017)
Ein Foto der Hilfsorganisation SOS Mediterranee zeigt Flüchtlinge in einem sinkenden Schlauchboot vor Lampedusa. (picture alliance / dpa / SOS Mediterranee )Der Afghane Mansur Nadri lebt seit zwei Jahren in Rom und macht als "Peacekeeper" in einem kirchlichen Heim Neuankömmlingen Mut, der Senegalese Samba Cissé ist in einem der großen Erstaufnahmelager gestrandet und kämpft um einen Rest Hoffnung - zwei von 200.000 Flüchtlingsschicksalen in Italien.
Von Tilo Mahn www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 15.02.2018 19:10 Direkter Link zur Audiodatei
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John Wyclif - "Morgenstern der Reformation"? (Mi, 02 Aug 2017)
Das Licht ist auf den Kandelaber gestellt - Jan Houwen stellt ein imaginäres Treffen Luthers und Calvins mit anderen Reformatoren dar, darunter auch John Wyclif. (imago stock&people)Sein Werk gilt als revolutionär. Und indirekt hat er zu Reformen in der Kirche beigetragen. Genauer: Er hat die Reformation beeinflusst. Der englische Theologe John Wyclif (ca. 1330 - 1384) war seiner Zeit voraus. Warum aber wurden seine Gebeine ausgegraben? Und warum leben seine Ideen weiter?
Von Kirsten Serup-Bilfeldt www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 08.02.2018 19:10 Direkter Link zur Audiodatei
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Fernöstliche Spiritualität - Buddhistische Populisten (Mi, 26 Jul 2017)
Der Buddhist Lama Ole Nydahl, aufgenommen am Sonntag (08.04.2009) bei einem Vortrag über den Diamantweg-Buddhismus in Stuttgart. (Marijan Murat/dpa-Report)Ende Juli treffen sich tausende Diamantwegbuddhisten im Allgäu. Ihr Meister, Ole Nydahl, verspricht Erleuchtung, auch ohne gründliches Textstudium. Das westliche Publikum schaut auch bei anderen Gurus nicht kritisch hin. Rechtsradikale Gedanken werden weggelächelt, Machtmissbrauch wird toleriert.
Von Mechthild Klein www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 01.02.2018 19:10 Direkter Link zur Audiodatei
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