Mit dem Koran den Islam (er)Leben

Heutzutage ist die islamische Religion viergeteilt; vier verschiedene Konfessionen, besser gesagt vier verschiedene sich widersprechende völlig verschiedene Religionen sind entstanden. Der Grund dieser Situation wird im Koran, in Form seiner einzigen Beschwerde des Propheten an Gott, geoffenbart. Er sagt, dass die Menschen "diesen Koran tatsächlich für etwas [hielt], das man nicht beachten braucht." (Sure 25, Vers 30)

 

Heute finden Kriege infolge der Nichtbeachtung des Korans, welchen Gott als Barmherzigkeit und Heil herabgesandt hat und infolge der hohen Achtung des Aberglaubens statt. Zur Zeit werden tausende Hadithe die dem Propheten nachgesagt werden, die aber in Wirklichkeit ausgedacht, falsch überliefert, absichtlich verfälscht oder für die eigenen individuellen Bedürfnisse abgeändert sind, als die wichtigste Quelle im Islam akzeptiert. Viele unserer muslimischen Geschwister halten ohne es zu wissen diesen abgeänderten Glauben und die ausgedachten falschen Hadithe für wahr. Wenn Gott es gewollt hätte, hätte Er natürlich die Aussagen des Propheten gänzlich schützen können. So hätten diese 1400 Jahre alten Aussagen, genau so wie der Koran, ohne jegliche Änderungen unsere heutige Zeit erreicht. Allerdings ist der Koran in sich vollkommen und ausreichend, um den Islam auf die perfekte Weise auszuführen. Alle Praktiken unseres Propheten sind ohne hin aus dem Koran.

 

Aus diesem Grund schützt Gott den Koran und dies ist für die Muslime ausreichend. Weil der Koran geschützt wird und sich somit nicht verändert hat, nehmen die abergläubigen Menschen den Koran niemals als Basis für ihren Aberglauben. Sie können aus dem Koran keine Beweise für "ihren Islam", den sie versuchen zu erschweren, liefern. Aus diesem Grund versuchen sie immer wieder ihren Aberglauben, mit den besagten Hadithen zu rechtfertigen. Der einzige Weg im Koran für die Einheit der Muslime ist ein Weg, eine Beschreibung und einen Intellekt. Der Koran wurde den Muslimen* (*alle Menschen die sich Gott ergeben) als Rechtleitung und Barmherzigkeit herabgesandt:

"In ihren Geschichten ist wahrlich eine Lehre für diejenigen, die Verstand besitzen. Es ist keine Aussage, die ersonnen wird, sondern die Bestätigung dessen, was vor ihm war, und die ausführliche Darlegung aller Dinge und eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für Leute, die glauben." (Sure 12, Vers 111)

 

Es wird auch über die Existenz derjenigen berichtet, die Gottes Verse für unzureichend oder ungültig halten (Wir schließen Gott von allem Unzureichenden oder Ungültigem aus) und sich nach den erfundenen Aussagen orientieren:

 

Dies sind Gottes Zeichen, die Wir dir der Wahrheit entsprechend verlesen. An welche Aussage nach (derjenigen) Gott und Seine Zeichen wollen sie denn (sonst) glauben? (Sure 45, Vers 6)

Gott lädt gegen die widersprüchlichen und falschen Deutungen zum Nachdenken über den Koran ein, dessen Gesetze sich nie änderten und der das letzte Buch des Islams ist:

 

"Denken sie denn nicht sorgfältig über den Koran nach? Wenn er von jemand anderem wäre als von Gott, würden sie in ihm wahrlich viel Widerspruch finden." (Sure 4, Vers 82)

 

Wenn der Koran verlassen wird, er als unzureichend wahrgenommen wird (wir schließen den Koran von allem Unzureichenden aus) und eine neue Auffassung der Religion beginnt, reihen sich Gegensätzlichkeiten, Konflikte und Feindschaften aneinander. Diejenigen, die nach ihrer Ansicht versuchen den Koran zu kritisieren und ihren eigenen Glauben, den sie sich selbst hergeleitet haben, funktionsfähig machen wollen, haben wieder nach ihrer eigenen Ansicht mithilfe des Aberglaubens Maßnahmen ergriffen, um kommende Generationen vom Koran fernzuhalten.

 

 

Das Verlassen des Korans durch die islamische Welt war Anlass für großes Leid

Ein Teil der Muslime haben sich jahrelang, anlehnend an erfundene Hadithe und Aberglauben, die von sogenannten Islamgelehrten versucht wurden, in die Religion zu etablieren, systematisch vom Koran entfernt. Aufgrund der erfundenen Hadithe und den Gesetzen der Scharia, die von einigen Gelehrten hinzugefügt wurden, verbreiteten sich viele Praktiken, die nicht im Koran existieren. Diese Praktiken sind so erschwert und hemmend, sodass viele den Koran als "unantastbar" sehen. Zum Beispiel:

 

- "Man darf den Koran ohne die religiöse Waschung nicht anfassen". Mit diesem Aberglauben wurde das Lesen des Korans erschwert.

 

Obwohl die Waschung in einem einzigen Vers deutlich und klar erklärt wird und äußerst einfach durchzuführen ist, gibt es tausende Gründe im Aberglauben der Bigotten, die die Waschung für nichtig erklären. Diese werden in unzähligen Büchern beschrieben. Aus diesem Grund ist es quasi unmöglich den Koran auch nur anzufassen.

Der Koran wird generell nicht gelesen. Man bewahrt ihn in einer schützenden Hülle auf und hängt ihn an eine möglichst hohe Stelle und nimmt ihn dort keinesfalls mehr herunter.

 

Obwohl der Koran einen sehr wichtigen Platz im Leben eines Muslims einnehmen müsste, darf man den Koran laut Aberglauben nur an Ramadan, an besonderen Feiertagen und Beerdigungen und nur auf arabisch lesen. Es ist im Aberglauben ausdrücklich verboten den Koran in seiner eigenen Sprache zu lesen. Viele abergläubige Menschen denken, sie würden eine Sünde begehen, wenn sie den Koran in einer ihr verständlichen Sprache lesen. Aus diesem Grund weiß der Großteil der Bevölkerung, der kein arabisch spricht, nicht im geringsten was im Koran steht.

 

Aufgrund des abergläubigen Gedankens wissen Millionen von Muslime nicht einmal was im Koran steht.

Obwohl das Kopftuch und die Waschung nicht relevant sind um den Koran zu lesen, ist es in der abergläubigen Religion für eine Frau verboten ohne diese den Koran auch nur zu berühren. Auf die selbe Art und Weise gibt es auch für Männer erdachte falsche Regeln, die so schwer zu befolgen sind, dass sie das Lesen des Korans verhindern.

Eine der bekanntesten Aberglauben, die erfunden wurden um das Lesen des Korans zu verhindern ist, dass man den Koran angeblich nicht selbständig verstehen kann. Man sei auf die Gelehrten, ihre Kommentare und Deutungen angewiesen. Muslime, die auf diese Weise erzogen wurden denken, dass in dem Koran nicht alles ausreichend erklärt ist, obwohl im Koran Gott erklärt: "... Wir haben alles detailliert erläutert" (Sure 17, Vers 12). 

 

 

Sie denken, dass die erfundenen Hadithe die wahren Wegweiser sind

Der Radikalismus hat mit dem Islam nichts gemeinsam. Der stärkste Grund des Radikalismus - die falschen Hadithe - finden wir im Koran nicht wieder. Solche Hadithe und Praktiken stehen im völligen Gegensatz zum Inhalt und zur Seele des Koran. Sie alle widersprechen dem Koran, folglich gehören sie nicht zum Islam. Solche Erdichtungen haben den Muslimen stets geschadet. Aus diesem Grund müssen solche erfundenen Hadithe aufgedeckt werden, um somit Vorkehrungen gegen diese Gefahr zu treffen.

 

 

Der Koran ist unser Wegweiser, den wir immer zur Hand haben sollten

Der Koran ist ein Wegweiser, den man in jeder Lebenslage, überall lesen sollte. Allerdings scheint es als ob ein Muslim aufgrund erfundener Gesetze den Koran nicht einmal in die Hand nehmen kann.

Jedoch wird in dem Vers "gedenkt dessen, was von den Zeichen Gottes und von der Weisheit in euren Häusern verlesen wird..." (Sure 22, Vers 34) ein Koran beschrieben, der stets gelesen wird und dessen Weisheit im Gedächtnis bleibt. In einem weiteren Vers betont Gott: "Dies ist (ganz gewiß) das Buch (Gottes), das keinen Anlaß zum Zweifel gibt, (es ist) eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen" (Sure 2, Vers 2).

 

Damit ein Buch ein Wegweiser sein kann, muss sein wegweisender Inhalt bekannt sein. In den Versen des Korans wird dieser gleichzeitig als Leitfaden, als ein wegweisendes Licht, ein Maß, dass das Gute vom Schlechten trennt, ein Beweis für diejenigen, die in einem Konflikt sind, ein Wunder, eine Medizin für die, die eine Krankheit haben, eine Freudenbotschaft für jene Gläubige, die ein Leid verspüren, eine Ermahnung und Erinnerung für alle Menschen, ein Gesetzt, dass jede Situation im Detail erklärt, ein Wegweiser, der das Denkvermögen vertieft, eine Aufklärung auf verschiedene Art und Weise, eine Ermahnung für diejenigen, die nachdenken, ein Mittel, dass Menschen zusammenfügt, die sich zerstritten haben, beschrieben. Damit all dies verwirklicht wird ist das Lesen und das Verstehen der Ermahnung eine Voraussetzung.

 

Wenn der Zugriff zum Koran verhindert wird, versperrt sich der Weg eines Muslims das Richtige vom Falschen zu unterscheiden. So bleibt auch keine Möglichkeit die Richtigkeit der Hadithe durch den Koran herauszufinden. Wenn man den Koran durch erfundene Hadithe ersetzt, dann entsteht eine völlig neue Religion. Auf diese Weise dominiert der bigotte Glaube mithilfe dieser Mittel die islamische Welt.

Das aufrichtige Leben der Moral des Korans durch die Muslime, beendet das Leid, dass durch die Bigotten hervorgerufen wurde

 

Wenn Muslime ein modernes, extrovertiertes, liebevolles, die Kunst und die Ästhetik verteidigendes System entwickeln, erzielen sie, dass die islamische Welt ein Vorbild für den Rest der Welt darstellt. Das tote und klassische System, das die Bigotten entwickelt haben kam vor allem im letzten Jahrhundert zum Vorschein.

Die Bigotterie, die sehr viele islamische Länder beherrscht, möchten eigentlich nicht einmal die Menschen, die dieses System hervorgebracht haben. Allerdings kann sich die islamische Welt, aus welchen Gründen auch immer, nicht von der unheilvollen Bigotterie distanzieren. In Wirklichkeit existiert innerhalb der islamischen Welt eine Gruppe, die den Großteil der Gesamtsumme ausmachen. Diese wollen das bigotte System nicht, aber die bigotte Diktatur unterdrückt auch sie und verschließt jeden.

 

Dies ist der Grund warum die muslimische Welt zerteilt ist, Blut fließt und Millionen von Menschen Schmerz und Qual erleiden. Diese Menschen bürden die Schuld für das Leiden in der islamischen Welt widersinnig der EU und Russland auf. Die wahre Schuld hingegen liegt in der muslimischen Welt, die den Klauen der Bigotten, die obwohl es der Befehl Gottes eine Einheit bilden, Gottes Regeln befolgen, die islamische Union gründen und beginnen den modernen Islam, so wie er im Koran steht zu leben, werden sich die dunklen Wolken über der islamischen Welt, mit Gottes Erlaubnis, rasch verflüchtigen.